Wörter mit „tz“ und „ck“
Auf die Konsonanten l, m, n, r folgt nie tz oder ck. Ausgenommen sind Eigennamen, wie z. B. Hertz oder Bismarck.

 Merkregel:
Nach „l“, „m“, „n“, „r“ das merk' dir ja:
schreib nie „tz“ und nie „ck“.

Weitere Merkregeln in dieser Kategorie

"tz" nach "ei", "au", "eu"
- Nimm diese Regel mit ins Bett - nach "ei", "au", "eu" steht nie "tz"!
Brauchen im Infinitiv
„brauchen“, im Sinne von etwas tun müssen oder tun sollen, steht im Infinitiv mit „zu“. Wer „brauchen“ ohne „zu“ gebraucht, braucht „brauchen“ gar nicht zu gebrauchen.
Diminutiv (Verkleinerungsform, Verniedlichungsform)
Diminutivbildung durch Suffix -chen oder -lein Zusatz: Die Diminutivbildung wird jedoch weiterhin großgeschrieben. -chen und -lein machen ein Wort klein. Zusatz: Doch hier sei nicht stehengeblieben, Wörter mit -chen und -lein werden großgeschrieben!
Präpositionen, die den Dativ fordern
Auf die Präpositionen mit, nach, von, seit, aus, zu und bei folgt immer der Dativ. Mit, nach, von, seit, aus, zu, bei verlangen stets Fall Nummer drei. Von AUSBEIMIT nach VONSEITZU
Präpositionen, die den Genitiv fordern
Auf die Präpositionen oberhalb, unterhalb, innerhalb, außerhalb, trotz, unweit, während, wegen, statt folgt immer der Genitiv. Oberhalb und unterhalb, innerhalb und außerhalb, trotz, unweit, während, wegen, statt den 2. Fall stets bei sich hat.
Präpositionen, die sowohl Dativ als auch Akkusativ fordern können
Auf die Präpositionen an, auf, hinter, neben, in, über, unter, vor und zwischen folgen Dativ bzw. Akkusativ je nach Fragestellung. an, auf, hinter, neben, in, über, unter, vor und zwischen schreib mit dem dritten Falle so, wenn du fragen kannst mit „Wo?“,
Reihenfolge der Kasus-Fälle
Die Reihenfolge der vier Fälle: 1. Nominativ 2. Genitiv 3. Dativ 4. Akkusativ
Schreibung von „ein bisschen“
„ein bisschen“ wird immer klein geschrieben. „ein bisschen“ wird kein bisschen großgeschrieben.
Schreibweise von „gar nicht“
- „gar nicht“ wird gar nicht zusammengeschrieben.
Schreibweise von „nämlich“
„nämlich“ (von "Name") wird vor dem „m“ ohne „h“ geschrieben. Wer „nämlich“ mit „h“ schreibt, ist dämlich.
Trennung von „st“
Zwischen „s“ und „t“ wurde normalerweise nicht getrennt. Seit der Rechtschreibreform von 1998 gilt diese Regel kaum mehr. In der deutschen Schrift bestand im Drucksatz die Verbindung aus „ſ“ und „t“ stets aus einer Ligatur und wurde daher nie getrennt. Trenne nie das „s“ vom „t“, denn es tut den beiden weh. „s“ und „t“ wird nie getrennt,
Unterscheidung von „das“ und „dass“
Das Relativpronomen „das“schreibt man mit einem s, die Konjunktion „dass“mit Doppel-s. Das „s“ in „das“ muss einsam bleiben, kannst du auch „dieses“, „welches“, „jenes“ schreiben.
Unterschied von seit und seid
Die Präposition und Konjunktion „seit“ wird mit „t“, das Verb und Hilfsverb „seid“ mit „d“ geschrieben Bei „seit“ geht es um die Zeit. „Seid“, wenn sie es sind.
Unterschied „scheinbar“ und „anscheinend“
„anscheinend“ drückt aus, dass ein Sachverhalt vermutet wird. „scheinbar“ bedeutet, dass etwas ganz anders ist, als es erscheint. Das „scheinbar“ hör ich weinend – du meinst gewiss „anscheinend“.