Mitose
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Bei der

Als Mitose (griech. μίτος mitos ‚Faden‘) oder Karyokinese (griech. κάρυον karyon ‚Kern‘, κίνησις kinesis ‚Bewegung‘), auch indirekte Kernteilung, wird die Zellkernteilung bezeichnet, bei der zwei Tochterkerne mit gleicher genetischer Information entstehen. Diese Teilung des Zellkerns (Nukleus) findet ausschließlich bei Zellen eukaryotischer Lebewesen statt. Prokaryoten dagegen haben keinen Kern und so auch keine Kernteilung; sie verteilen ihr Erbgut mit der Zellteilung (Fission) auf Tochterzellen.

Die Kernteilung geht bei Eukaryoten zumeist einer Teilung des Zellleibs (Zytokinese) voraus, wobei aus einer Zelle zwei Tochterzellen entstehen. Mitose und Zytokinese werden bei dieser Zellteilung auch als M-Phase (Mitose-Phase) zusammengefasst. Im Zellzyklus bis zur nächsten Zellteilung werden die zwischen den M-Phasen liegenden Phasenabschnitte als Interphase zusammengefasst.

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laufen nacheinander

Als Interphase bezeichnet man einen Abschnitt des Zellzyklus der eukaryotischen Zellen. Die Interphase ist der Zeitraum zwischen zwei Kernteilungen (Mitose). Die Interphase ist die längste Phase des Zellzyklus und kann bei teilungsaktiven Zellen bis zu 90 % des gesamten Zellzyklus ausmachen. Während der Interphase ist der Zellkern durchgängig vorhanden.

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,

Im Anschluss an die Interphase und der damit fast abgeschlossenen Replikation der DNA kondensiert das zuvor locker gepackte Chromatin, womit die Chromosomen lichtmikroskopisch als fadenähnliche Strukturen erkennbar werden. Die zunächst noch langen dünnen Chromosomen bestehen jeweils aus einem Chromatidenpaar, das am zentralen Centromer zusammengehalten wird. Die Chromatiden falten und verdichten sich zunehmend. In dieser komprimierten Form ist die DNA nicht mehr ablesbar, eine Transkription von Genen unmöglich und die codierte Information nicht mehr exprimierbar. Daher lösen sich in der Prophase die Nukleoli als sichtbare Kernkörperchen auf, denn auch die Produktion der Ribosomenbestandteile kann wegen der Chromosomenverdichtung nicht mehr stattfinden.

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,

Die Chromosomen sind nun nahezu maximal verkürzt. Durch Zug und Schub des Spindelapparates werden sie transportiert und so mit etwa gleichem Abstand zu den beiden Spindelpolen dazwischen in der Äquatorialebene angeordnet. Damit liegen die Chromosomen nebeneinander in einer Ausgangsstellung, aus der heraus die Schwesterchromatiden anschließend auseinandergezogen werden können. Dies geschieht jedoch erst, nachdem all ihre Kinetochoren mit Mikrotubuli verbunden sind.

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,

Die beiden Chromatiden eines Chromosoms werden voneinander getrennt und in verschiedene Richtungen bewegt. Die Schwesterchromatiden werden damit zu Tochterchromosomen (Ein-Chromatid-Chromosomen), die längs der Spindelfasern zu den entgegengesetzten Polen der Spindel transportiert werden. Hierbei verkürzen sich die Kinetochorfasern. Gleichzeitig können sich dabei die Mikrotubuli der Polfasern verlängern, wodurch die Pole von einander abrücken.

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und

Erreichen die Tochterchromosomen schließlich die Pole, so depolymerisieren die immer weiter verkürzten Kinetochorfasern weitgehend. Die Polfasern verlängern sich zunächst noch weiter, bis die Pole die maximale Abstoßung voneinander erreicht haben, dann löst sich der Spindelapparat auf. Größtenteils aus Fragmenten der alten Kernmembran wird nun die Kernhülle der Tochterkerne aufgebaut. Die Chromosomen dekondensieren wieder. Auch die Nukleoli erscheinen wieder als Körperchen im jeweiligen Kern (Nukleus).

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ab.

 Merkregel:
Ich pauke Mitose alle Tage.

 Merkregel:
Promati

Pro (Prophase)
M (Metaphase)
A (Anaphase)
T (Telophase)
I (Interphase)
Zusatzinfo

Als Mitose (griech. μίτος mitos ‚Faden‘) oder Karyokinese (griech. κάρυον karyon ‚Kern‘, κίνησις kinesis ‚Bewegung‘), auch indirekte Kernteilung, wird die Zellkernteilung bezeichnet, bei der zwei Tochterkerne mit gleicher genetischer Information entstehen. Diese Teilung des Zellkerns (Nukleus) findet ausschließlich bei Zellen eukaryotischer Lebewesen statt. Prokaryoten dagegen haben keinen Kern und so auch keine Kernteilung; sie verteilen ihr Erbgut mit der Zellteilung (Fission) auf Tochterzellen.

Die Kernteilung geht bei Eukaryoten zumeist einer Teilung des Zellleibs (Zytokinese) voraus, wobei aus einer Zelle zwei Tochterzellen entstehen. Mitose und Zytokinese werden bei dieser Zellteilung auch als M-Phase (Mitose-Phase) zusammengefasst. Im Zellzyklus bis zur nächsten Zellteilung werden die zwischen den M-Phasen liegenden Phasenabschnitte als Interphase zusammengefasst.

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Als Interphase bezeichnet man einen Abschnitt des Zellzyklus der eukaryotischen Zellen. Die Interphase ist der Zeitraum zwischen zwei Kernteilungen (Mitose). Die Interphase ist die längste Phase des Zellzyklus und kann bei teilungsaktiven Zellen bis zu 90 % des gesamten Zellzyklus ausmachen. Während der Interphase ist der Zellkern durchgängig vorhanden.

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Im Anschluss an die Interphase und der damit fast abgeschlossenen Replikation der DNA kondensiert das zuvor locker gepackte Chromatin, womit die Chromosomen lichtmikroskopisch als fadenähnliche Strukturen erkennbar werden. Die zunächst noch langen dünnen Chromosomen bestehen jeweils aus einem Chromatidenpaar, das am zentralen Centromer zusammengehalten wird. Die Chromatiden falten und verdichten sich zunehmend. In dieser komprimierten Form ist die DNA nicht mehr ablesbar, eine Transkription von Genen unmöglich und die codierte Information nicht mehr exprimierbar. Daher lösen sich in der Prophase die Nukleoli als sichtbare Kernkörperchen auf, denn auch die Produktion der Ribosomenbestandteile kann wegen der Chromosomenverdichtung nicht mehr stattfinden.

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Die Chromosomen sind nun nahezu maximal verkürzt. Durch Zug und Schub des Spindelapparates werden sie transportiert und so mit etwa gleichem Abstand zu den beiden Spindelpolen dazwischen in der Äquatorialebene angeordnet. Damit liegen die Chromosomen nebeneinander in einer Ausgangsstellung, aus der heraus die Schwesterchromatiden anschließend auseinandergezogen werden können. Dies geschieht jedoch erst, nachdem all ihre Kinetochoren mit Mikrotubuli verbunden sind.

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Die beiden Chromatiden eines Chromosoms werden voneinander getrennt und in verschiedene Richtungen bewegt. Die Schwesterchromatiden werden damit zu Tochterchromosomen (Ein-Chromatid-Chromosomen), die längs der Spindelfasern zu den entgegengesetzten Polen der Spindel transportiert werden. Hierbei verkürzen sich die Kinetochorfasern. Gleichzeitig können sich dabei die Mikrotubuli der Polfasern verlängern, wodurch die Pole von einander abrücken.

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Erreichen die Tochterchromosomen schließlich die Pole, so depolymerisieren die immer weiter verkürzten Kinetochorfasern weitgehend. Die Polfasern verlängern sich zunächst noch weiter, bis die Pole die maximale Abstoßung voneinander erreicht haben, dann löst sich der Spindelapparat auf. Größtenteils aus Fragmenten der alten Kernmembran wird nun die Kernhülle der Tochterkerne aufgebaut. Die Chromosomen dekondensieren wieder. Auch die Nukleoli erscheinen wieder als Körperchen im jeweiligen Kern (Nukleus).

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